Ein kurzer Besuch bei IKEA  und Convenience-Food.

(Malaga /Spanien)… auf dem Weg zum Strand, der Stranddusche und des süßen Lebens am Mittelmeer.

Kurz in der Fundgrube gestöbert aber keine attraktiven Angebote gesehen. Wie damals in Stockholm /Schweden (siehe unten) gibt’s nur noch sehr selten bei IKEA vernünftige Reduzierungen für Dinge die mich interessieren.

Warum bin ich hier? Den kleinen eSmart mit 100% SonnenStrom laden.

Und im Restaurant kurz verweilen um einige Sachen am Webserver zu erledigen.


Warum ich nur sehr sehr selten auswärts esse?

Ich koche aus frischen Lebensmitteln lieber und das, sozusagen als Nebenprodukt, erheblich (!) preiswerter, deutlich besser und, im Vergleich zu den großen Kantinen und Food-Filialisten, gesünder.


Convenience-Food in der Metro kaufen und gerade heiß machen, könnte ich selber. Dazu muss ich nicht in ein „Restaurant“ fahren.

Welche Arten von Convenience-Food gibt es?


Convenience-Food (Fertiggerichte) wird in der Lebensmittelindustrie anhand des Verarbeitungsgrades und der Zubereitungsstufe klassifiziert. Die Einteilung reicht von praktisch unbehandelten Rohstoffen bis hin zum verzehrfertigen Gericht.

​Hier ist die Übersicht der fünf verschiedenen Stufen inklusive ihrer typischen Zubereitungsformen:

​Die 5 Convenience-Stufen und ihre Zubereitung

1. Stufe: Küchenfertig (Grundstufe)

​Diese Lebensmittel sind bereits geputzt, zerlegt oder portioniert. Die eigentliche Garung und das Würzen müssen komplett selbst übernommen werden.

  • Beispiele: Geputzter Salat im Beutel, geschälte Kartoffeln, filetiertes Fleisch/Fisch, tiefgekühltes Gemüse (ungewürzt).
  • Zubereitungsformen:
    • Kochen / Dämpfen / Schnorren: Zwiebeln und Gemüse andünsten oder kochen.
    • Braten / Grillen: Fleisch- oder Fischfilets in der Pfanne oder auf dem Grill garen.
    • Rohverzehr: Salat waschen (falls nicht verzehrfertig) und mit Dressing anrichten.

2. Stufe: Garfertig

​Diese Produkte sind so vorbereitet, dass sie ohne weiteren Zwischenschritt direkt thermisch behandelt (gekocht, gebacken, gebraten) werden können. Sie sind meist schon gewürzt oder paniert.

  • Beispiele: Paniertes Schnitzel, Pommes frites (tiefgekühlt), frische Pasta, Aufbackbrötchen.
  • Zubereitungsformen:
    • Frittieren / Ausbacken: Pommes oder Schnitzel in heißem Öl garen.
    • Backen: Aufbackbrötchen oder Rohrbau-Gerichte im Ofen fertigstellen.
    • Kochen: Frische Pasta für wenige Minuten in siedendes Wasser geben.

3. Stufe: Zubereitungsfertig (Anmischfertig)

​Hierbei handelt es sich meist um getrocknete, konzentrierte oder pulverisierte Produkte. Für den Energiegebrauch bei der Zubereitung wird in der Regel nur Wasser, Milch oder Fett hinzugefügt, um das Produkt zu hydratisieren oder zu binden.

  • Beispiele: Tüten-Suppen, Kartoffelpüreepulver, Puddingpulver, Salatkräuter-Mix.
  • Zubereitungsformen:
    • Einrühren & Aufkochen: Pulver in kalte oder heiße Flüssigkeit einrühren und unter Hitzeeinwirkung eindicken lassen.
    • Anmischen: Trockenkräuter mit Öl und Wasser zu einem Dressing verrühren.

4. Stufe: Regenerierfertig (Aufwärmfertig)

​Diese Gerichte sind bereits komplett fertig gekocht und gewürzt. Sie müssen lediglich wieder auf Verzehrtemperatur gebracht (regeneriert) werden. Der thermische Energiegebrauch beschränkt sich rein auf das Erhitzen.

  • Beispiele: Tiefkühl-Pizza, Dosen-Eintopf, Mikrowellen-Fertiggerichte, fertig gekochte Lasagne (Chilled Food).
  • Zubereitungsformen:
    • Mikrowelle: Erhitzen bei mittlerer bis hoher Wattstufe für wenige Minuten.
    • Backofen: Regenerieren bei meist 180 °C bis 220 °C (z. B. bei Pizza für den Knuspereffekt).
    • Wasserbad / Topf: Erwärmen von Beuteln (Sous-vide) im heißen Wasser oder Eintopf direkt im Topf auf dem Herd.

5. Stufe: Verzehrfertig (Tischfertig)

​Diese Produkte erfordern keinerlei Zubereitung oder thermischen Energiegebrauch mehr. Sie können direkt aus der Verpackung heraus konsumiert werden.

  • Beispiele: Kartoffelchips, Sandwiches aus dem Kühlregal, Schokolade, fertige Salate inklusive Dressing-Sachet, Konservenfisch (z. B. Thunfisch in Öl).
  • Zubereitungsformen:
    • Keine Zubereitung: Direktes Öffnen und Verzehren.
    • Anrichten (optional): Auf einen Teller geben oder kurz durchmischen (z. B. Salat mit dem beiliegenden Dressing).

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