(DEUTSCHLAND und Europa) Eine sehr gute Analyse und Vorschau des europäischen und deutschen Wetters in diesen Tagen. Und wieder einmal böse Rekorde der Hitze.
Es war eine sehr kluge Entscheidung die transportabele MonoBlock Klimaanlage mit Entfeuchtung und Außenabluftschlauch zu kaufen und im Schlafzimmer des gedämmten Lebensmobils aufzustellen.
Dazu mehrfach täglich die kühle Außendusche für Herrchen und Hunde.
Hier die schriftliche Zusammenfassung:
Extreme Hitze in Frankreich und Ausblick auf Deutschland
- Rekorde in Frankreich: In Frankreich wurde eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen von fast 45 °C (Spitzenwert 44,7 °C in Bordeaux) gemessen [00:31]. Es gab zahlreiche Junirekorde und teils Allzeitrekorde [00:40]. Für das gesamte Land war es der heißeste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 100 Jahren [01:24].
- Verlagerung nach Deutschland: Diese enorme Hitzekuppel („Heatdome“) schiebt sich nun schrittweise nach Deutschland vor [02:22]. Bis zum Wochenende steigen die Temperaturen tageweise an. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass am Wochenende irgendwo in Deutschland die 40-Grad-Marke erreicht wird; selbst der Allzeit-Deutschlandrekord (41,2 °C) ist nicht völlig ausgeschlossen [03:46].
Wetterentwicklung bis Freitag
- Mittwoch (heute): Viel Sonnenschein, kaum Wolken und weitgehend trocken [04:33]. Die Temperaturen steigen im Westen bereits über 35 °C, nur im Nordosten und an den Küsten bleibt es noch unter 30 °C [04:47]. In den westlichen Ballungsräumen steht eine Tropennacht mit Tiefstwerten um oder über 20 °C bevor [05:11].
- Donnerstag: Weiterhin sehr sonnig mit leichten Quellwolken über den Mittelgebirgen [05:30]. Die Hitze verschärft sich im Westen auf 37 bis 38 °C (z.B. Rhein-Main-Gebiet, Saar) [05:49]. An den Küsten sorgt eine schwache, trockene Kaltfront mit Winddrehung auf Nord für Abkühlung auf teils unter 20 °C [06:18]. Im Nordwesten ist die Luft bereits sehr schwül [07:03].
- Freitag: Die Hitze erreicht im Westen und Südwesten einen vorläufigen Höhepunkt. Erste Wettermodelle deuten lokale Spitzen von bis zu 40 °C an (z.B. Kölner Bucht/Voreifel) [07:42]. Auch in den restlichen Flussniederungen werden 38 bis 39 °C erwartet [08:15]. Zum Abend hin nimmt die Schwüle zu, und vereinzelte Hitzegewitter sind möglich [08:30].
Unsicherheiten am Wochenende: Schwere Unwettergefahr
Das Wochenende gestaltet sich meteorologisch verzwickt, da Deutschland an den Rand einer tiefdruckgeprägten Südwestwetterlage gerät [03:07]:
- Samstag: Die extreme Hitze erfasst weite Teile des Landes [09:10]. Gleichzeitig baut sich durch enorme Schwüle (Taupunkte von 20 bis 25 °C) im Nordwesten massiv Gewitterenergie auf [10:28]. Ab den Abendstunden und in der Nacht zu Sonntag drohen von Benelux her schwere Unwettercluster (große Gewittersysteme) mit hoher Schadensgefahr, die über NRW und Niedersachsen ziehen [11:06].
- Sonntag: Die heißeste Luftmasse verlagert sich voraussichtlich in den Osten Deutschlands, wo Spitzenwerte um 40 °C möglich sind [19:44]. Allerdings gibt es Modellunsicherheiten: Sollten die nächtlichen Gewittercluster den Wind frühzeitig auf West drehen und Restbewölkung hinterlassen, könnte die extreme Hitze im Osten gedämpft werden [11:22]. Am Sonntagabend drohen dann in der Landesmitte und im Südwesten (z.B. Baden-Württemberg) neue, schwere Unwetter [12:14].
Trend für die Folgewoche
- Montag: Zum Beginn der neuen Woche deutet sich von Nordwesten her eine markante Abkühlung an. Die Temperaturen könnten im Vergleich zum heißen Wochenende um 10 bis 15 °C stürzen [12:49].
Die Zusammenfassung kommt von der GEMENI KI

Quelle
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