„Wie vor dem Erstem Weltkrieg“: Steuern wir auf eine Katastrophe zu?

(Deutschland, Europa und die Welt) In den letzten zwei Jahren hatte ich das Gefühl in einer ähnlichen Situation zu sein, wie Menschen vor etwa 115 Jahren.

Es sind so unfassbar viele Parallelen. Mit der technologischen Entwicklung der KI und der Verkörperung der KI in Form von humanuiden Robotern. In den nächsten Jahren werden (hochentwickelte) Volkswirtschaften nicht nur auf die Probe gestellt…

Durch die seit einigen Jahren immer extremer werdende Geopolitik, die Klimakatastrophe, die offenen notwendigen Reformen aller Sozialsysteme, die Schuldenkrise, das nationale Denken und das einige /viele Menschen in Deutschland überhaupt nicht verstanden haben, was die Demografie volkswirtschaftlich bedeutet. Und das kontrollierte (!) Migration notwendig ist.


Da kommt dieser Beitrag des „DER STANDARD“ aus Österreich gerade recht

Hier:


Das Interview mit dem Historiker Oliver Rathkolb (siehe unten) über die Parallelen zwischen der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und unserer Gegenwart sollte JEDER, vor allem die Menschen in Ostdeutschland zur Kenntnis nehmen.

Die NSAFD hat mit ihrem Führer Adolf Höcke beste Chancen, Deutschland und Europa in den Abgrund zu bringen.



Nur das meine Interpretation ist, dass wir uns nicht nur in Parallelen wie vor dem ersten Weltkrieg befinden, sondern das Millionen von Menschen in der Europäischen Union auch gleichzeitig sich neue Führer wünschen wie 1932/33, zum Beispiel Adolf Höcke in (Ost)-Deutschland


Ich muss ehrlich zugeben, manchmal wünsche ich mir für einige aktuelle und kommende „Führer“ dieser Welt daß sie aktuelle Technologie nutzen sollten…. 🫣


Prof. i.R. DDr. Oliver Rathkolb (geboren am 3. November 1955 in Wien) gehört zu den profiliertesten Zeithistorikern Österreichs. Seine Analysen zeichnen sich dadurch aus, dass er tiefgehende Archivforschung mit den großen politischen und gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart verknüpft.


Hier eine Zusammenfassung meiner kleinen Freundin, der GEMENI KI

1. Die erste „Turboglobalisierung“ vs. die Gegenwart

  • Das späte 19. Jahrhundert: Die Ära vor 1914 war geprägt von einem rasanten technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt (wie der Stahlindustrie, Eisenbahnen und Telegrafie), den Rathkolb als erste „Turboglobalisierung“ beschreibt [01:22].
  • Überforderung und Nationalismus: Dieser extrem schnelle Wandel überforderte sowohl die Bevölkerung als auch die politischen Entscheidungsträger [06:42]. Um im Inneren Identität zu stiften, bauten Politik und Medien aggressive Feindbilder und einen radikalen Nationalismus auf [05:28].
  • Heutige Parallelen: Aktuell befinden wir uns in einer zweiten Turboglobalisierung, die durch die digitale Revolution und Künstliche Intelligenz (KI) angetrieben wird [07:27]. Die Menschen reagieren auf das Tempo und die Veränderungen mit einer ganz ähnlichen Überforderung und großen Zukunftsängsten [07:36].

​2. Zerfall der globalen Ordnung und Machtinteressen

  • Fehlen von Kontrollinstanzen: Vor dem Ersten Weltkrieg gab es keine regulierende Kraft (wie zuvor den Wiener Kongress), um die konkurrierenden Machtinteressen der europäischen Großmächte friedlich auszugleichen [12:11].
  • Das diffuse multipolare System heute: Auch in der Gegenwart fehlt eine solche Ordnungsmacht [13:13]. Die Vereinten Nationen (UN) wurden über Jahrzehnte ausgehöhlt. Gleichzeitig erweisen sich die USA in globalen Konflikten oft als zu schwach und China zeigt kein echtes Interesse an friedlichen Vermittlungen [14:03].

​3. Nationale Erinnerungskulturen im Vergleich

​Der Blick auf den Ersten Weltkrieg ist international extrem unterschiedlich geformt:

  • Großbritannien und Frankreich: Für Großbritannien ist das Gedenken an den Krieg nach wie vor ein fester und sichtbarer Bestandteil der nationalen Identität [17:14].
  • Deutschland und Österreich: In den ehemaligen Verliererstaaten spielt der Erste Weltkrieg in der öffentlichen Erinnerung fast keine Rolle mehr; er wurde vollständig vom Horror des Zweiten Weltkriegs und dem Holocaust verdrängt [20:05].
  • Russland: Hier zählt für die staatliche Inszenierung praktisch nur der Zweite Weltkrieg, während der Erste Weltkrieg als historischer Konflikt des gestürzten Zarenreichs abgetan wird [18:10].

​4. Die „soziale Frage“ und der Aufstieg des Autoritarismus

  • Historische Lehre: Der massive Aufstieg totalitärer Bewegungen (wie der NSDAP) in der Zwischenkriegszeit war vor allem eine Folge der Weltwirtschaftskrise ab 1929 [44:08]. Rathkolb warnt, dass politische Systeme, die die soziale Frage und die Existenzängste der Menschen vernachlässigen, innerhalb weniger Legislaturperioden die Quittung in Form von autoritären Strukturen erhalten [45:37].
  • Moderne Inszenierungen: Politiker wie Wladimir Putin und Donald Trump nutzen bewusst historische, fast monarchische Elemente für ihre Selbstdarstellung [27:25]. Putin bedient sich Philosophien des späten 19. Jahrhunderts, um ein autokratisches Großrussland zu legitimieren [28:48]. Trump wiederum verknüpft seine nationalistischen Botschaften geschickt mit den sozialen Abstiegsängsten von Wählerschichten, die sich vom System im Stich gelassen fühlen [45:58].

​5. Politikferne und die Sehnsucht nach Nähe

  • Verlust der Bodenhaftung: Viele heutige Politiker verlassen sich primär auf Social-Media-Kampagnen, YouTube und Fernsehen und verlieren dadurch den direkten Bezug zu den Menschen [51:40].
  • Lokale Präsenz als Lösung: In Regionen mit großen sozialen Problemen und Zukunftsängsten fühlen sich die Bürger oft allein gelassen [51:49]. Als positives Gegenbeispiel nennt Rathkolb moderne politische Bewegungen (wie jene von Péter Magyar in Ungarn), die gezielt von Ort zu Ort reisen, um den Menschen vor Ort zuzuhören [49:33]. Fehlt diese Nähe, steigt das Risiko, dass sich die Bevölkerung aus Verzweiflung vermeintlich „starken Führern“ zuwendet [52:09].

Und hier der Link zu YouTube

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