So wird der Klimawandel für uns. (Wissenschafts-Video)

(Deutschland, Europa und die Welt) Also nicht das Leute in Deutschland später sagen, sie hätten das nicht gewusst oder für möglich gehalten.


Ach in diesem Internet gibt’s  „wissenschaftliche Studien“(finanziert von BigOil), die die Klimakatastrophe leugnen?


Einmal zur Richtigstellung… Wie hoch ist der Anteil der Wissenschaftler die skeptisch sind?

Unter den echten Fachleuten, die sich tagtäglich hauptberuflich mit der Atmosphäre, den Ozeanen und den Eisflächen unseres Planeten beschäftigen, ist die Debatte, ob der Mensch den aktuellen Klimawandel verursacht, praktisch nicht mehr existent.

Keine nationale oder internationale wissenschaftliche Akademie von Rang weltweit widerspricht dieser Erkenntnis.

​Der winzige Unterschied (ob nun 1 % oder weniger als 0,1 % Skeptiker) hängt rein von der Definition der Grundgesamtheit ab:

  1. ​Fragt man alle Wissenschaftler aller Disziplinen (also auch Geologen, Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieure, die nicht im Klimabereich forschen), liegt die Zustimmung zum menschengemachten Klimawandel bei etwa 91 % bis 93 %.
  2. ​Filtert man die Gruppe herunter auf hauptberufliche Klimawissenschaftler, die aktiv und hochkarätig im Fachbereich publizieren, schrumpft der Anteil der Skeptiker gegen null (unter 1 % bis zu weniger als 0,1 %).


Hier ist eine ausführliche Zusammenfassung des Videos „So schlimm wird der Klimawandel für uns“ vom YouTube-Kanal Doktor Whatson:

​1. Die Ausgangslage bis 2050

  • Sichere Erwärmung: Nahezu alle wissenschaftlichen Projektionen stimmen überein, dass sich die Erde bis zum Jahr 2050 im globalen Durchschnitt um 2 °C erwärmen wird [00:09].
  • Missverständnis der Zahlen: 2 °C klingen im Alltag nach wenig, bedeuten global jedoch massiv mehr Energie in der Atmosphäre [00:17]. Dies führt weltweit zu einer drastischen Zunahme, Verlängerung und Intensivierung von Hitzewellen, Dürren, Starkregen und anderen Extremwetterereignissen [01:40].

​2. Globale Auswirkungen

  • Lebensbedrohliche Hitze: In tropischen Regionen (v. a. in Süd- und Südostasien sowie Westafrika) wird die Kombination aus hoher Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit die körpereigene Kühlung durch Schweiß unmöglich machen [02:46]. Manche Städte werden fast das ganze Jahr über unter lebensgefährlichem Hitzestress leiden, was Arbeit und Landwirtschaft im Freien unmöglich macht [03:01].
  • Wassermangel und Dürren: Bis 2050 werden voraussichtlich drei Viertel der Weltbevölkerung mindestens einen Monat pro Jahr unter Wassermangel leiden [03:31]. Extreme Dürren im Nahen Osten, die früher einmal in 250 Jahren vorkamen, werden dann alle 3 bis 5 Jahre auftreten [03:16].
  • Starkregen und Ernteausfälle: Auf extrem trockene Phasen folgen oft intensive Starkregen, die Sturzfluten und Epidemien (z. B. Cholera) auslösen sowie Ernten vernichten [03:48].
  • Meeresspiegelanstieg: Bis 2050 steigt der Meeresspiegel um weitere 20 bis 30 cm [04:41]. Dadurch erhöht sich die Zerstörungskraft von Sturmfluten massiv; Gebiete, in denen heute 300 Millionen Menschen leben, werden unter den Meeresspiegel fallen [04:50].
  • Migration und Wirtschaft: Aufgrund von Ernteeinbußen könnten sich Lebensmittelpreise in ärmeren Ländern verdreifachen [05:12]. Der Klimawandel ist bereits die Migrationsursache Nummer 1; bis 2050 müssten ohne Anpassungen über 200 Millionen Menschen flüchten [05:21].

​3. Auswirkungen auf Europa und Deutschland

  • Wirtschaftliche Folgen: Auch wenn Deutschland geografisch vergleichsweise glimpflich davonkommt, leidet die hiesige Export- und Importwirtschaft massiv unter den globalen Krisen der Lieferanten und Kunden [05:52].
  • Schnellere Erwärmung: In Europa steigen die Temperaturen deutlich schneller als im globalen Durchschnitt [06:33].
  • Südeuropa im Fokus: Hier drohen regelmäßiger lebensgefährlicher Hitzestress, Wassermangel für bis zu 40 % der Bevölkerung und eine um ein Viertel höhere Waldbrandgefahr im Vergleich zu früheren Jahrzehnten [06:43].
  • Gefahr für Städte: Die meisten Menschen in Deutschland leben in Städten, die für das Klima der Vergangenheit gebaut wurden [07:42]. Beton und Asphalt speichern die Hitze, sodass es nachts kaum abkühlt (tropische Nächte), was zu Tausenden zusätzlichen Hitzetoten in Großstädten führen kann [07:57].

​4. Anpassungsmaßnahmen am Beispiel der Stadt Köln

​Da die 2-Grad-Erwärmung bis 2050 bereits als unvermeidbar gilt, müssen sich urbane Räume dringend anpassen [07:37]:

  • Hitzeaktionspläne: Städte nutzen Apps, um Bürgern gekühlte Aufenthaltsorte anzuzeigen [09:31].
  • Entsiegelung und Begrünung: Köln plant beispielsweise, 115 Hektar Asphalt- und Betonflächen zu entsiegeln [10:16]. Feuchte Böden und Pflanzen kühlen die Stadt durch Verdunstung und spenden Schatten, wodurch bis zu 30 % der zusätzlichen heißen Tage verhindert werden könnten [10:24]. Auch Dach- und Fassadenbegrünungen werden finanziell gefördert [10:33].
  • Das Prinzip der „Schwammstadt“: Anstatt Regenwasser sofort in die Kanalisation abzuleiten, wird der Bau von Zisternen und Regentonnen gefördert [10:49]. Dieses gespeicherte Wasser mindert bei Starkregen das Überflutungsrisiko und dient in Dürrezeiten zur Bewässerung und Kühlung der Stadt [10:55]. Zudem werden unterirdische Wasserspeicher und Versickerungsmulden gebaut [11:16].

​Fazit

​Deutschland wird dank seiner Lage und Wirtschaftskraft weiterhin lebenswert bleiben, doch die Anpassung ist teuer, aufwendig und dringend notwendig [11:25]. Da jedes Zehntelgrad zusätzliche Erwärmung nach 2050 die Anpassung exponentiell erschwert, müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen trotz aller Anpassungsmaßnahmen so schnell wie möglich gesenkt werden [12:25].

Das vollständige Video findest du hier auf YouTube: https://youtu.be/rN3qBAoyreY?is=H_IDy_4IWAbK8F7d


Diese Zusammenfassung habe ich von meiner großen Freundin aus Irland, wo ihr Rechenzentrum in der Nähe von Dublin steht, erstellen lassen.

GEMENI KI

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