Wie das neue KI-Spitzenmodell von OpenAI Leistungen von Architekten wegfegt. Mit sehr gutem Video.

(Deutschland, Europa und die Welt) Erst im Frühjahr diesen Jahres hat der Mitbewerber Antropic angefangen das sein KI System (einfache) Dateien ohne (!) viel Kontext im Bereich Konstruktion und Architektur erstellen kann.

Was letzte Woche von OpenAI auf den Markt kam, und das ist wieder erst der Anfang, wird (von Kunden bisher teuer zu bezahlende) Leistungen im Bereich Architektur radikal verändern.

Innerhalb von Monaten werden ganze Branchen, die sich über Jahrzehnte oder Jahrhunderte entwickelt haben, weltweit umgekrempelt.

In 36 Minuten die kompletten Zeichnungen, Entwürfe, technische Unterlagen, Excel-Tabellen, Referenzinformationen, rechtliche Grundlagen und Informationen zu den Baumaterialien. Und damit auch das gesamte genormte IFC System – siehe unten. Krass krass krass.

Wofür Architektin viele Wochen und Monate benötigen.

Also wenn ein Gebäude komplett neu entwickelt wird. Oftmals haben Architekten natürlich vorhandene alte Entwürfe in ihren Computern… Zum überarbeiten.




Ein IFC-Modell (Industry Foundation Classes) ist ein herstellerneutrales, offenes Datenformat für digitale Gebäudemodelle im Bauwesen und die zentrale Grundlage für herstellerunabhängiges Open BIM (Building Information Modeling).

Entwickelt und gepflegt wird der Standard von der internationalen Non-Profit-Organisation buildingSMART und ist als ISO 16739 weltweit genormt.

​Was ein IFC-Modell ausmacht

​Ein IFC-Modell enthält weit mehr als nur dreidimensionale Geometrie:

  • Semantik & Objektorientierung: Elemente sind nicht bloße Polygone, sondern als konkrete Bauteilklassen definiert (z. B. IfcWall für Wände, IfcWindow für Fenster, IfcSpace für Räume).
  • Bauteil-Attribute & Metadaten: Hinterlegte Eigenschaften wie Maße, Materialschichten, Brandschutzklassen, Wärmeleitwerte (U-Werte), Kostengruppen oder akustische Kennwerte.
  • Beziehungen & Hierarchien: Logische Verknüpfungen (z. B. „Fenster gehört zu Wand“, „Wand begrenzt Raum“, Zuordnung zu Geschoss und Gebäude).

​Zweck und Einsatzbereich

​In der Praxis arbeiten Architekten, Tragwerksplaner und TGA-Ingenieure (Technische Gebäudeausrüstung) meist mit unterschiedlicher CAD-/BIM-Software (z. B. ArchiCAD, Revit, Allplan).

​Das IFC-Format fungiert als universelle Schnittstelle:

  • Kollisionsprüfung: Zusammenführen von Fachmodellen (z. B. Architekturmodell + TGA-Modell) zu einem Koordinationsmodell, um Schnittstellenprobleme (z. B. Lüftungsrohr durch tragenden Unterzug) frühzeitig zu erkennen.
  • Mengen- & Kostenermittlung: Verlässliche Auswertung von Flächen, Kubaturen und Materialmengen für Ausschreibung und Vergabe (AVA).
  • Nachhaltigkeit & Simulation: Datenbasis für Berechnungen zum Energiegebrauch, Schallschutz oder zur Lebenszyklusanalyse.
  • Facility Management (CAFM): Übergabe der Gebäudedaten an den Betreiber für Wartung, Instandhaltung und Bewirtschaftung nach Fertigstellung.


Den letzten Abschnitt habe ich von meiner Bauberatung GEMENI KI erhalten

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