(Deutschland, Europa und die Welt) Ich wurde in den letzten zwei Jahren von sehr vielen Leuten belächelt, als ich mich mit Speichererweiterungen, SSD, Festplatten, refurbished (gebrauchte zertifizierte Geräte) Notebooks aber auch Festplatten und USB Speicher sowie Speicherkarten für kleines Geld reichlich eingedeckt habe.
Das was ich in den nächsten Jahren halt benötigen werde /könnte. Gegebenenfalls kann ich die Sachen mit Kusshand wieder verkaufen!
Dieses Video aus der sehr guten (!) Reihe von kurzen Dokumentationen „Einfach erklärt“ zeigt das ganze Ausmaß….
Als vor etwa drei Jahren begonnen wurde viele Milliarden Dollar in neue KI Rechenzentren zu investieren und es weltweit lediglich drei (!) relevante Speicherhersteller gibt, die immer gut ausgelastet sind, kann man eins und eins zusammenzählen.
Übrigens durch die Heliumkrise, verursacht durch den Irakkrieg, ist es aktuell noch VIEL schlimmer! Das wurde in dieser Dokumentation noch nicht beleuchtet.
Hier eine Zusammenfassung des Videos von Gemini KI
Das Video von „Einfach Erklärt“ beleuchtet eine massive Krise auf dem Markt für Arbeitsspeicher (RAM), die durch den enormen Bedarf an Künstlicher Intelligenz (KI) ausgelöst wurde.
Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
1. KI als Hauptursache für die Knappheit
Während früher Grafikprozessoren (GPUs) das Hauptproblem waren, ist nun der Arbeitsspeicher zum kritischen Engpass geworden.
- HBM (High Bandwidth Memory): KI-Unternehmen benötigen speziellen, extrem schnellen Speicher (HBM), der direkt neben den Chips verbaut wird.
- Verdrängungseffekt: Die Produktion von HBM verbraucht deutlich mehr Ressourcen (Verhältnis ca. 3:1) als herkömmlicher DDR5-RAM. Das bedeutet, dass jede Einheit HBM die Produktion von drei normalen RAM-Riegeln verhindert [05:56].
- Priorisierung: Hersteller wie Micron ziehen sich sogar aus dem Endkundengeschäft (Marke Crucial) zurück, um sich voll auf die lukrativen KI-Großkunden zu konzentrieren [03:37].
2. Massive Preiserhöhungen und Lieferengpässe
Die Auswirkungen auf den regulären Markt für Endverbraucher sind drastisch:
- Preissteigerungen: Die Preise für herkömmlichen DRAM sind teils um über 300 % gestiegen [00:00]. Für PC-RAM wird ein Anstieg von über 100 % innerhalb eines einzigen Quartals prognostiziert [06:51].
- Betroffene Produkte:
- Smartphones: Die Kosten für Speicher in Mittelklasse-Handys haben sich innerhalb eines Jahres fast verdreifacht [08:26].
- Laptops: Hersteller wie Lenovo warnen bereits vor Preiserhöhungen, die sogar bereits aufgegebene Bestellungen betreffen können [08:01].
- Fernseher: Sogar hier steigen die Preise, da sich die Kosten für die verbauten DDR4-Chips vervierfacht haben [09:07].
- Gaming: Es gibt Spekulationen, dass sogar der Release der PlayStation 6 aufgrund der Krise verschoben werden könnte [09:32].
3. Langfristige Aussichten
Die Krise wird laut Experten nicht so schnell verschwinden:
- Bauzeit von Fabriken: Neue Produktionskapazitäten benötigen Jahre. Erste nennenswerte Entlastungen durch neue Werke werden erst für 2027 oder 2028 erwartet [05:28].
- Dauer der Knappheit: Einige Branchenexperten befürchten, dass die Knappheit bis 2030 oder sogar darüber hinaus anhalten könnte [11:08].
- Marktbereinigung: Es wird erwartet, dass kleinere Systemanbieter durch die hohen Kosten und die notwendigen Vorauszahlungen (bis zu 3 Jahre im Voraus) in den Konkurs getrieben werden [10:22].
4. Positive Nebeneffekte und Tipps für Nutzer
Trotz der düsteren Lage ergeben sich neue Trends:
- Längere Nutzung: Der Austauschzyklus von Geräten verlängert sich von 4 auf über 5 Jahre [12:08].
- Gebrauchtmarkt: Plattformen für gebrauchte und reparierte Hardware boomen (+32 %) [12:24].
- Effiziente Software: Spieleentwickler optimieren ihre Titel verstärkt für schwächere Hardware, da viele Spieler ihre alten Geräte behalten müssen [12:41].
Fazit: Der Energiegebrauch und die Ressourcen für die KI-Infrastruktur haben den Speichermarkt grundlegend verändert. Für Verbraucher bedeutet das: Geräte länger behalten, reparieren oder gebraucht kaufen, da Hardware in nächster Zeit ein teures Luxusgut bleibt.

