Mehr als 95% der Fahrer von kleinen und großen Rollen sind nicht leichtsinnig…

(Spanien)… sondern im Straßenverkehr dumm wie Brot.

Ich habe schon so oft, freundlich und höflich, jungen Fahren gesagt das, wenn sie (wenn Autofahrer als fahrende Smombies, siehe unten, unterwegs sind) angefahren werden, bei einem Sturz zukünftig das mastubieren keinen Spaß mehr machen wird!

Wenn nach dem Sturz von den Innenflächen der Hände nicht mehr viel übrig sein wird. Ups 🥺


Die Situation mit motorisierten Zweirädern spiegelt auf spanischen Straßen einen besorgniserregenden Trend wider.

​Entwicklung der Unfallzahlen in Spanien (Stand 2025/2026)

​Die spanische Verkehrsbehörde DGT (Dirección General de Tráfico) beobachtet seit einigen Jahren eine kritische Entwicklung, besonders bei motorisierten Zweirädern:

  • Anstieg der Todesfälle: Während die allgemeine Zahl der Verkehrstoten leicht sinkt, stieg die Zahl der getöteten Motorrad- und Rollerfahrer in den letzten Jahren teilweise um bis zu 20 % an.
  • Vulnerable Gruppen: Roller und Motorradfahrer machen mittlerweile rund 37 % aller Verkehrstoten in städtischen Gebieten aus.
  • Gesetzesverschärfungen 2025/2026: Aufgrund dieser Zahlen hat Spanien striktere Regeln eingeführt. Seit 2025 gilt auf Überlandstraßen eine Handschuhpflicht sowie die Pflicht zum Tragen von Integral- oder Klapphelmen (Jethelme, wie sie oft in Städten genutzt werden, werden zunehmend verbannt).

​Verletzungsmuster ohne Schutzkleidung

Bei einem Sturz – selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten in der Stadt (30–50 km/h) – führt das zu spezifischen, oft vermeidbaren Verletzungen:

1. „Asphaltflechte“ (Dermabrasion)

​Ohne abriebfeste Kleidung (Leder oder spezielles Textil) wirkt der Asphalt wie ein riesiges Schleifpapier.

  • Folge: Die Haut wird bis auf die Fettschichten oder sogar bis zum Muskel abgetragen. Dies führt zu extrem schmerzhaften, großflächigen Wunden, die oft Hauttransplantationen erfordern und ein hohes Infektionsrisiko bergen.

​2. Hand- und Gelenkverletzungen

​Der menschliche Instinkt lässt uns bei einem Sturz die Hände ausstrecken.

  • Ohne Handschuhe: Die Innenflächen der Hände werden sofort aufgerissen. Da in der Handfläche kaum Fettgewebe vorhanden ist, werden Sehnen und Nerven oft direkt geschädigt, was zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen führen kann.

​3. Trümmerbrüche und Gelenkschäden

  • Knöchel: Bei einem seitlichen Sturz wird der Knöchel oft zwischen Roller und Asphalt eingeklemmt und förmlich abgeschliffen.
  • Knie: Ohne Protektoren führen schon leichte Aufpralle zu zertrümmerten Kniescheiben.

4. Thermische Belastung & Energiegebrauch

Interessanterweise führt das Fehlen von Kleidung nicht nur zu mechanischen Verletzungen. Bei hohen Temperaturen in Spanien steigt durch die direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut die Ermüdung, was die Konzentration senkt und den Energiegebrauch des Körpers zur Thermoregulation massiv erhöht – das Unfallrisiko steigt dadurch indirekt an.

Hinweis zur rechtlichen Lage: In Spanien kann das Fehlen von vorgeschriebener Schutzkleidung (wie den nun obligatorischen Handschuhen) im Falle eines Unfalls dazu führen, dass die Versicherungen Leistungen kürzen, da eine Mitschuld an der Schwere der Verletzungen unterstellt wird.



Bilder nach meinen Vorgaben KI generiert.

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