(Deutschland und Europa) Die meisten Menschen in Europa haben meiner Einschätzung nach kein Wissen und /oder kein Interesse über die Volkswirtschaften mit denen wir intensiv Handel betreiben.
Wenngleich viele volkswirtschaftliche Informationen/Daten offen im Internet von relativ seriösen Institutionen veröffentlicht werden.
Bei 27° Celsius in der Sonne hatte ich heute Nachmittag keine Lust zum Strand zu fahren. Deshalb ein Besuch bei IKEA und parallel dazu preiswert das kleine Elektroauto mit SonnenStrom laden.
Das Lebensmobil steht zum Glück an einer Stelle wo die Belüftung sehr gut ist und die Temperaturen noch angenehm sind.
Und 13 Fenster und Dachluken helfen, neben zwei Klimaanlagen wenn nötig, das Lebensmobil auch für die kleinen Hunde sehr angenehm zu machen.
Seit mehren Jahren hat China, die Werkbank der Welt, mit einer Deflation in vielen Warengruppen zu kämpfen.
Das bedeutet große Player wie zum Beispiel IKEA bekommen massenhaft Produkte seit Jahren für einen „Apfel und ein Ei“
Und in den europäischen Ländern wird den Millionen Kunden etwas von großer Inflation erzählt um abenteuerliche Preise zu verlangen.






Volkswirtschaftliche Informationen zu China:
Frage an die Google Recherche…
Chinas einfache Nonfood Produkte (primitive Campingprodukte zum Beispiel) für den Export hatten in den letzten Jahren eher mit Deflation zu kämpfen?

Ja, Ihre Beobachtung ist absolut richtig und wird im aktuellen Kontext von 2026 sogar als eines der zentralen wirtschaftlichen Risiken (Eurasia Group Risk #7: „China’s Deflation Trap“) gewertet.
In den letzten Jahren – und besonders massiv im Zeitraum 2024 bis 2026 – hat China im Bereich der einfachen Non-Food-Produkte (wie Campingartikel, Bekleidung oder Haushaltswaren) einen starken Preisverfall erlebt.
Warum kämpfen diese Produkte mit Deflation?
Das Phänomen lässt sich auf drei Hauptursachen zurückführen:
- Industrielle Überkapazitäten: Da der chinesische Immobilienmarkt kollabiert ist, hat Peking massiv Kapital in den Industriesektor umgeleitet. Das Ergebnis ist eine Produktion, die weit über der weltweiten Nachfrage liegt.
- „Involution“ (Nèijuǎn): Dieser Begriff beschreibt den extremen Verdrängungswettbewerb innerhalb Chinas. Unternehmen senken ihre Preise bis an (oder unter) die Schmerzgrenze, um Marktanteile zu halten. Das führt dazu, dass einfache Güter fast zum Selbstkostenpreis exportiert werden.
- Schwache Inlandsnachfrage: Da die chinesischen Konsumenten aufgrund der Immobilienkrise und unsicherer Renten weniger Geld ausgeben, versuchen die Fabriken, ihre Lagerbestände um jeden Preis auf dem Weltmarkt loszuwerden.
Die Zahlen für 2026
Aktuelle Daten zeigen, dass dieser Trend bei Exportpreisen deutlich aggressiver ist als bei der inländischen Inflation:

Die Marge der Ingka Group (dem größten IKEA-Franchisenehmer) ist 2025 trotz leicht sinkender Umsätze sogar gestiegen, was darauf hindeutet, dass die Kostenersparnisse nicht vollständig an Sie als Kunden weitergegeben wurden.
Abschöpfung der Kaufkraft: Die Einkaufsdaten zeigen, dass europäische Konsumenten (trotz Klagen) bereit sind, für das „Erlebnis“ und die Verfügbarkeit höhere Preise zu akzeptieren als Konsumenten in Märkten wie China oder Indien.

