Hitze in den Städten der Welt. Und ich mit den kleinen Hunden?

Ich habe das sehr große Privileg in einem Dorf mit 200 Einwohnern mein Sommer-BasisCamp haben zu dürfen.

Und in der übrigen Zeit mit dem Lebensmobil & Anhänger und dem elektrischen eSmart in andere Länder reisen zu können.

Aber Milliarden von Menschen haben dieses Privileg nicht.

Und mit dem Klimawandel, ähm der Klimakatastrophe, existiert in fast allen Städten ein immer größer werdendes Problem: Die ständige Hitze und die Hitzewellen.

Diese Dokumentation im neutralen Bildungs – TV arte.tv zeigt das in Kürze sehr gut.



GEMENI KI:

Hier ist eine Zusammenfassung des ARTE-Beitrags „Städte angesichts von Hitzewellen | Mit offenen Karten“:

​Der Beitrag beleuchtet die drastischen Auswirkungen des Klimawandels auf urbane Räume und stellt verschiedene Strategien vor, wie Metropolen weltweit versuchen, extremen Temperaturen auch ohne den massiven Einsatz von klassischen Klimaanlagen entgegenzuwirken.

​Das Problem: Urbane Hitzeinseln

  • Überhitzung von Städten: Städte heizen sich deutlich stärker auf als das Umland – der Temperaturunterschied kann bis zu 10 °C betragen [03:27]. Asphalt und Gebäude speichern tagsüber die Wärme und geben sie nachts wie Heizkörper wieder ab [03:09].
  • Beispiel Kuwait: In Kuwait-Stadt steigen die Temperaturen im Sommer oft auf über 50 °C, sodass ein Leben im Freien tagsüber unmöglich ist [00:29]. Etwa zwei Drittel des dortigen Stroms werden allein für die ständige Klimatisierung von Innenräumen gebraucht [01:13].
  • Prognose: Bis zum Jahr 2050 könnten dreimal so viele Städte wie heute von extremen, monatelangen Hitzewellen betroffen sein. Rund 1,6 Milliarden Stadtbewohner würden dann unter extremer Hitze leiden [02:33].

​Die wichtigste Lösung: Urbane Begrünung

​Die effektivste Methode zur Kühlung ist das Pflanzen von Bäumen und Vegetation. Diese spenden nicht nur Schatten, sondern senken die Umgebungstemperatur aktiv durch die sogenannte Evapotranspiration (Verdunstung von Wasser) [03:58].

​Internationale Best-Practice-Beispiele

  • Freetown (Sierra Leone): Um die durch Abholzung und Slumbildung verstärkte Hitze zu bekämpfen, wurde ein Projekt gestartet, bei dem bis 2030 fünf Millionen Bäume gepflanzt werden sollen [05:03]. Innovativ ist hierbei die Überwachung des Baumwachstums per Smartphone-App [05:13].
  • Medellín (Kolumbien): Durch die Schaffung eines Netzes aus 30 „grünen Korridoren“ entlang von Hauptstraßen und Wasserwegen konnte die städtische Durchschnittstemperatur bereits um 2 °C gesenkt und die Luftverschmutzung reduziert werden [06:00].
  • Lyon (Frankreich): Die Stadt setzt auf den Ausbau grüner Achsen und nutzt ein innovatives Kühlungsnetz, das Gebäude mit gekühltem Grundwasser versorgt [07:47]. Dieses System halbiert den Energiegebrauch im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen und gibt keine zusätzliche Abwärme an die Außenluft ab [08:07].
  • Singapur: Der Hightech-Stadtstaat ist bereits zu 50 % begrünt [08:59]. Mittels digitaler 3D-Modellierung wird die Stadtplanung so gesteuert, dass Gebäudehöhen und Straßenausrichtungen die Entstehung von Hitzeinseln minimieren [09:22].
  • Ahmedabad (Indien): In den einkommensschwächeren Vierteln unterstützt die Stadtverwaltung die Bewohner dabei, ihre Dächer weiß zu streichen [10:11]. Durch die Reflexion der Sonnenstrahlen sanken die Temperaturen in den Häusern um 2 bis 3 °C [10:21]. Ergänzt wird dies durch Hitzewarnsysteme und spezielle Verdienstausfallversicherungen für Arbeiterinnen bei extremer Hitze [10:32].

Symbolbild von Gemini
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