Mir wurde der Krieg erklärt. Ich werde sie alle töten! (2)

(Raddestorf /Deutschland sowie Spanien) Die Lösung und die beste Waffe ist Bromadiolon.

Allerdings ist die Abgabe am Privatpersonen innerhalb der ganzen Europäischen Union verboten?

Ganz Europa? Nein, ein Land im Süden leistet seit Jahren Widerstand gegen diese Verordnung:



In Spanien kann jeder dieses Rattengift im Supermarkt noch kaufen.

Bis 31. Dezember 2026 hat Spanien eine weitere Zulassung seitens der EU erhalten.

Ich hatte zwei Pakete mit jeweils 10 Ködern gekauft und mitgebracht. 👍

Deshalb kommen Leroy und Steuner in der gesamten Zeit nicht mehr in die Scheune!


Was schreibt meine Fachberaterin für Chemie über den Wirkstoff?

GEMENI KI:

## Chemische Klassifizierung & Eigenschaften

  • Substanzklasse: Bromadiolon gehört zu den Hydroxycoumarinen (Cumarinderivaten). Es ist ein sogenanntes „Superwarfarin“ der zweiten Generation.
  • Lipophilie (Fettlöslichkeit): Der Stoff besitzt eine extrem hohe Lipidlöslichkeit. Dadurch lagert er sich nach der Aufnahme tief im Fettgewebe und vor allem in den Leberzellen des Tieres an.
  • Persistenz: Im Vergleich zu anderen Giften baut sich Bromadiolon biologisch nur sehr langsam ab. Die Halbwertszeit im Boden beträgt etwa 19 Tage. Im tierischen Organismus bleibt der Wirkstoff über Wochen aktiv.

## Wirkungsweise (Toxikologie)

Bromadiolon greift direkt in den Blutgerinnungsprozess von Säugetieren ein:

  1. Blockade von Vitamin K1: Der Wirkstoff blockiert das Enzym Vitamin-K1-Epoxidreduktase. Dieses Enzym ist zwingend dafür verantwortlich, verbrauchtes Vitamin K1 im Körper zu reaktivieren und wieder recycelbar zu machen.
  1. Mangel an Gerinnungsfaktoren: Ohne aktives Vitamin K1 kann die Leber die lebenswichtigen Gerinnungsfaktoren (Faktoren II, VII, IX und X) nicht mehr herstellen.
  1. Zeitverzögerter Effekt (Latenzzeit): Das Gift wirkt nicht sofort. Nach der Aufnahme merkt das Tier (egal ob Ratte oder Hund) für 2 bis 5 Tage absolut nichts, weil die bereits im Blut vorhandenen Gerinnungsfaktoren erst aufgebraucht werden müssen.
  1. Innere Blutungen: Sobald die Speicher leer sind, verliert das Blut jegliche Fähigkeit zu gerinnen. Die Tiere sterben schmerzlos, aber unaufhaltsam an inneren Blutungen im Brust- und Bauchraum, in den Gelenken oder im Gehirn.

​Die spezifische Gefahr für Ihre Hunde

​Da Sie mit zwei Hunden reisen und das Produkt für Ihre Scheune in Betracht ziehen, sind zwei Risikowege entscheidend:

  • Primärvergiftung (Direktes Fressen): Da Nagetierköder für Ratten geschmacklich attraktiv gemacht werden (oft mit Getreide- oder Fettaromen), riechen sie auch für Hunde extrem verlockend. Schon die Aufnahme weniger Gramm der Paste kann für einen Hund tödlich sein.
  • Sekundärvergiftung (Fressen von Beute): Stirbt eine Ratte an Bromadiolon, verbleibt ein großer Teil des Wirkstoffs unverändert in ihrem Körper. Wenn Ihre Hunde eine solche geschwächte oder tote Ratte in der Scheune finden und fressen, nehmen sie das Gift direkt mit auf und können ebenfalls daran sterben.

## Medizinischer Notfallplan bei versehentlicher Aufnahme

Sollte es trotz aller Vorsicht in der Scheune zu einer Aufnahme durch einen Ihrer Hunde kommen, zählt jede Minute, auch wenn der Hund zunächst völlig gesund wirkt:

  • Das Antidot (Gegengift): Das einzige wirksame Gegengift ist reines Vitamin K1 (Phytomenadione).
  • Therapiedauer: Da Bromadiolon so extrem langlebig im Körper ist, reicht eine einmalige Gabe nicht aus. Der Hund muss nach einem Vorfall mindestens 3 bis 4 Wochen lang täglich hochdosiertes Vitamin K1 erhalten (meist verabreicht mit einer fetthaltigen Mahlzeit zur besseren Aufnahme).
  • Sofortmaßnahme (beim Tierarzt): Innerhalb der ersten 2 bis 4 Stunden nach dem Fressen kann der Tierarzt den Hund erbrechen lassen und Aktivkohle verabreichen, um die Aufnahme ins Blut zu verhindern. Sind bereits Symptome da, helfen nur noch Blut- oder Plasmatransfusionen.

Sicherheitsempfehlung für Ihre Scheune:

Wenn Sie das spanische Produkt dort einsetzen, fixieren Sie die Beutel unbedingt im Inneren von fest verschraubten Köderboxen, die für Hundepfoten und -schnauzen physisch absolut unzugänglich sind. Suchen Sie die Scheune täglich nach toten Ratten ab, bevor Sie die Hunde hineinlassen.


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